Vortrag: Rassismus und Antisemitismus in der DDR – 20.10.2017

Eine Veranstaltung der Gruppe „No Turning Back„.
20.10. 2017 – 19.30 Uhr – Cafe Median

Wenn das Pogrom von Rostock Lichtenhagen thematisiert wird, dann geht es meistens um die konkreten Ereignisse im September 1992, das Versagen von Polizei und Staat, die Rolle der Medien und um die Folgen wie die Einschränkung des Asylrechts. Selten wird sich jedoch mit den Ursachen des Pogroms beschäftigt. Doch Rostock Lichtenhagen ist 1992 nicht einfach vom Himmel gefallen. Das Pogrom wäre ohne Neonazistrukturen und den Rassismus in der Gesellschaft, den es auch in der ehemaligen DDR gab, nicht möglich gewesen.

Der Historiker Harry Waibel forscht zu Rassismus und Antisemitismus in der DDR. Er hat sich ebenfalls mit Neonazis in der DDR beschäftigt und dazu eingehend die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit studiert. Der Vortrag behandelt genau diese Themenfelder: Rassismus und Antisemitismus in der DDR. Zusätzlich wird auf ihre Bedeutung für das Pogrom von Rostock Lichtenhagen eingegangen werden.

Der Vortrag findet am 20.10.2017 im Cafe Median in der Niklotstraße 6 statt. Veranstaltungsbeginn ist 19.30 Uhr. Vorher wird Harry Waibel gegen 16 Uhr noch beim Radiosender Radio LOHRO 90.2 MHz ein Interview eingeben.

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