Time to say goodbye!

Am 18.04.2016 findet um 19 Uhr ein Mobivortrag zum 1. Mai in Schwerin statt. Den Aufruf findet ihr: hier.

Naziaufmarsch in Bad Oldesloe? ¡No Pasarán!

Am 07.04.2016 gibt es ab 19.30 Uhr einen Mobivortrag im Median. Es geht dabei um die Gegenproteste zum geplanten Naziaufmarsch am 16.04. in Bad Oldesloe. Weitere Infos findet ihr: hier.

Spendenkonto

Wir möchten euch mal wieder an unser Spendenkonto erinnern:

Wenn ihr etwas Geld über habt und den Verein unterstützen wollt, dann würden wir euch über eure Spende freuen. Auch kleine Beträge können helfen und bei Bedarf stellen wir euch auch gerne eine Spendenquittung aus.

Balkanroute – Ein Reisebericht

Die Balkan Route ist geschlossen. Die Festung Europa baut immer höhre Mauern und verhandelt mit faschistoiden Staaten! Entlang der Route hat sich eine Maschinerie entwickelt, die an Unwürdigkeit ihres gleichen sucht. Selbstbestimmung nicht mehr möglich.

Im Feburar war eine Gruppe von AktivistenInnen aus Rostock auf dem Balkan unterwegs und hat einzelne Stationen dokumentiert, die die
Geflüchteten und Schutzsuchende durchlaufen.

Sie werden uns in Bildern zeigen, wie sich die Siuation vor Ort vom Sommer bis hin zu ihrer Reise entwickelt. Was heißt das für den politischen Aktivsmus vor Ort und im besondern auch hier für uns? Was kann/muss man angesicht der aktuellen politischen Situation in Europa tun?

Die Veranstaltung beginnt am 21.03.2016 gegen 19 Uhr im Median.

18. März: Vortrag am Internationalen Tag der politischen Gefangenen: Free Schubi!

Der 18. März ist der internationale Tag der politischen Gefangenen. Bundesweit finden an diesem Tag Solidaritätsbekundungen für linke Inhaftierte und von Repressionen Betroffenen statt. Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind linke Aktivist_innen immer wieder von Ermittlungen und Strafverfahren betroffen.

Die Soligruppe Free Schubi! will den Tag der politischen Gefangenen daher nutzen, um auf das Verfahren gegen den Rostocker Antifa und Fußballfan Schubi zu blicken. Warum konfrontiert uns der Prozess gegen Schubi als Linke immer wieder mit unseren eigenen Widersprüchen? Für uns als Aktivist_innen sollen erste Konsequenzen abgeleitet werden. Warum ist Schubis Fall überhaupt für eine antifaschistische Linke relevant und welche widerständigen Praxen gegen die Repressionsorgane können daraus abgeleitet werden?

Freitag, 18.3.2016, 19:30 Uhr – Café Median, Rostock

Die Veranstaltung findet im Rahmen der regelmäßigen Tresenreihe der Roten Hilfe Rostock statt. Im Anschluss gibt es wie immer leckere Getränke für den richtigen Start ins Wochenende.

Hintergrund

Weil er bei Fußballspielen Steine auf Polizist_innen geworfen haben soll, wird Schubi über ein Jahr lang inhaftiert – trotz einer mehr als dünnen Beweislage. Im Januar 2016 kommt er überraschend frei, weil die zuständige Kammer seinen Prozess verschleppt hatte. Doch Schubis Freilassung bedeutet freilich keinen Freispruch. Im Gegenteil, das bereits seit Sommer 2015 laufende Verfahren lässt einen unbedingten Verurteilungswillen von Gericht und Staatsanwaltschaft erkennen. Mit einem Urteil wird noch im Frühjahr gerechnet.

Same old story / Definitionsmacht abstrakt_konkret

Der nächste Grrrlz*DaIY findet am 04.03.2016 ab 19 Uhr im Median statt. Ab 20 Uhr gibt es dann einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema Definitionsmacht.

Beim Grrrlz*DaIY wird am Freitag eine Referentin am Start sein, die sich dem von vielen Seiten gehassten Thema Definitionsmacht widmen wird. In einem historischen Abriss angefangen mit der Frauenhausbewegung hinein in die radikale Linke in Deutschland werden die Grundzüge des Konzepts Definitionsmacht in seiner Entstehung gezeigt – welche Umstände mach(t)en es nötig? Was waren die ursprünglichen Ziele?

Bei der Betrachtung der Definitionsmacht und ihrer Entwicklung in den letzten 40 Jahren fällt eines auf: Es ist einiges passiert. Die Auseinandersetzungen scheinen dabei aber in einer Zeitschleife gefangen zu sein. Definitionsmacht und ihre Vertreter_innen sehen sich oft vermeintlich immergleichen Vorwürfen und Kritiken ausgesetzt, Debatten werden heftig geführt.

Deshalb geht es weiter mit aktuellen Fragen: Wo stehen wir jetzt? Welche Auseinandersetzungen gab es? Woher der ganze Streit? Was bedeutet Definitionsmacht 2016 in der radikalen Linken und im eigenen Umfeld? Und was passiert eigentlich außerhalb der BRD? Der Vortrag soll Definitionsmacht nicht nur in ihrer historischen Entwicklung, sondern auch als theoretisches Konzept und dessen Grundannahmen anschaulich machen. Der Fokus liegt dabei auf dem Umgang mit sexualisierter Gewalt.

In der anschließenden Diskussion soll es in einem solidarischen Rahmen um die Aktualität von Definitionsmacht gehen, ebenso um Perspektiven und mögliche Weiterentwicklungen dieses Konzepts.

Grrrlz*DaIY sagt danke an das Frauenbildungsnetz (FBN) für die Finanzierung!

Ladyfest-Solitresen zum Frauenkampftag

Am 08.03.2016 öffnen wir ausnahmsweise mal am Dienstag unsere Türen für euch. Ab 18 Uhr gibt es einen Ladyfest-Solitresen anlässlich des Frauenkampftags. Den Flyer findet ihr hier.

Die Revolution, die Frauen und die Zukunft der arabischen Länder

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2016 lädt die Gruppe „offemsiv“ am 7. März um 19 Uhr ins Cafe Median zu einer Veranstaltung ein.

Viele sprechen über die ägyptische Revolution vom 25. Januar 2011 als Vergangenheit. Viele denken, sie hätte mit großen Hoffnungen begonnen und wäre jetzt schon als Misserfolg zu Ende gegangen. Jetzt sind auch viele Aktivisten, die Basisarbeit auf der Straße leisten, ins Gefängnis geworfen worden.
Frauen waren auf vielfältige Weise an der Revolution beteiligt, sie haben demonstriert und in der medialen Öffentlichkeit ihre Anliegen der Öffentlichkeit erklärt. Dies alles betont zusätzlich ihr Recht, zukünftig auf die Situation und Rechte der Frauen Einfluss auszuüben. Ziel des Vortrags ist es, gemeinsam zu diskutieren, welche Strategien Frauen verfolgen können und über welche Möglichkeiten sie verfügen, um weiterhin und langfristig aktiv die Politik ihres Landes gestalten zu können.

Die Referentin, Hoda Salah, ist deutsch-ägyptische Politikwissenschaftlerin und Frauen- und Menschenrechtsaktivistin. Ihre Doktorarbeit schrieb sie über die politische Teilnahme von Frauen im Islamismus. Sie lehrt zur Zeit Politik des Nahen Osten an der Universität Marburg.

International Refugees Conference – Meeting with Activists 19.2. | 7 p.m.

Am 19. Februar werden Aktivist_innen aus Hamburg in Rostock sein, Interessierte für die International Refugees Conference in Hamburg zu
mobilisieren. Die Konferenz findet vom 26.-28. Februar statt.

On 19th February activists from Hamburg will come to Rostock to give information about the International Refugees Conference in Hamburg. This
conference will take place from 26.-28. Febuary 2016.

Au 19. février les activistes Refugees de Hamburg sont á Rostock pour mobiliser les refugees actifs pour la International Refugees Conference a Hambourg. La conference est prevue pendent 26.-28. février.
http://refugeeconference.blogsport.de

أعزائي اللاجئين و الداعمين في ميكنبورغ فوبورمن
في ال 19 من شهر شباط الناشطين من هامبورغ سيأتون الى روستوك اعطاء معلومات عن المؤتمر الدولي في هامبورغ المؤتمر من 26 -28 شباط
http://refugeeconference.blogsport.eu

در تاریخ ۲۰۱۶/۰۲/۱۹ عده‌ای از فعالین از شهر هامبورگ در شهر روستوک خواهند بود،برای اینکه پناهندهگان فعال را برای (همایش بین المللی پناهندهگان) در هامبورگ آماده سازند.این همایش از تاریخ ۰۲/۲۶ تا ۲۰۱۶/۰۲/۲۸  برگزار میشود. http://refugeeconference.blogsport.eu

Die Veranstaltung findet um 19 Uhr in Cafe Median statt.
The meeting will take place in Cafe Median at 7 p.m.
La réunion aura lieu au 19. février 19h a Café Median.
Cafe Median للقاء سيكون في الساعة 7 مساءا
۱۹ در کافه  Median  در خیابان  برگزار میشود.

Infoveranstaltung mit einem Überlebenden des Anschlages von Suruc

Am 17.02.2016 gibt es 19:30 Uhr im Median eine Infoveranstaltung mit einem Überlebenden des Anschlages von Suruc. „Lets meet!“ findet natürlich wie gehabt statt.

Am 20.07.2015 explodierte auf dem Gelände des Amara Jugendzentrums in Suruc eine Bombe inmitten einer Gruppe von mehreren hundert Jugendlichen und riss 33 von ihnen in den Tod. Für den Anschlag zeichnete sich der so genannte Islamische Staat (IS) verantwortlich. Es handelte sich hier bei um einen gezielten Angriff auf die Föderation der sozialistischen Jugendvereine (SGDF). Etwa 300 jugendliche Mitglieder der linken Jugendorganisation hatten sich anlässlich des Wiederaufbaus der vom Krieg zerstörten Stadt Kobane eingefunden.

Im Rahmen einer Bundesweiten Spendenkampagne findet in Zusammenarbeit mit der Roten Hilfe e.V. eine bundesweite Infotour statt, bei der ein Überlebender des Anschlages zur aktuellen Situation berichten wird. Es wird dabei thematisch um die Repressionswelle türkischer Behörden gegen linke und kurdische AktivistInnen gehen. Ebenfalls wird ein Fokus auf die nun benötigte Hilfe für die Hinterbliebenen und Schwerverletzten des Anschlages liegen. Hier werden dringend Spendengelder benötigt, um eine professionelle und langfristige Betreuung z.B. psychologischer Art, gewährleisten zu können, sowie Grabstätten finanzieren zu können.