18.04. – Solitresen und Vortrag über politische Gefangene in Honduras

Ab 18 Uhr Solitresen und Musik
19.30 Uhr Vortrag über politische Gefangene in Honduras

19.04. – Lesung: Crimethincs „Work“


Lesung: „Work“

Am 19.4. ab 19 Uhr veranstalten wir, die Gruppe „Anarchist Black Cross agitation und action“, im Café Median eine Lesung zum Buch „Work“ von Crimethincs.
Zu dieser wollen wir euch alle Herzlichst einladen.

Warum müssen wir, trotz all des technischem Fortschritts, mehr arbeiten als je zuvor? Wie kommt es, dass je härter wir arbeiten, wir letztendlich im Vergleich zu unseren Bossen umso ärmer werden? Warum konzentrieren sich die Leute einzig darauf, ihre Jobs zu retten, wenn die Wirtschaft zusammenbricht – obwohl eigentlich von vornherein keine_r die Arbeit mag? Kann der Kapitalismus ein weiteres Jahrhundert der Krisen überstehen?

„Work“ behandelt diese und eine ganze Menge anderer Fragen. Um sie beantworten zu können, musste das Kollektiv die vorherige Analyse der Lohnarbeit überdenken und ein differenzierteres Verständnis der Wirtschaft entwickeln. Es hat Monate damit verbracht, düstere Teile der Geschichte zu studieren und Aufzeichnungen darüber, wie Ausbeutung im
alltäglichen Leben erfahren wird, zu vergleichen – um langsam eine große vereinheitlichte Feldtheorie über den aktuellen Kapitalismus auszuarbeiten.

08.04. 2018 – Workshop zu kritischen Männlich*keiten: „Respekt für alle Jungs*, die unsere Kämpfe supporten!“


„R
espekt für alle Jungs*, die unsere Kämpfe supporten.“ – Workshop zu kritischen Männlich*keiten

Sonntag, 8. April – 13 bis 18 Uhr
Veranstaltet von queer_topia* (queertopia.blogsport.de)

In diesem Workshop wollen wir uns mit dem Thema Männlich*keiten beschäftigen. Was ist eigentlich männlich*keit? Wie kann ich kritisch mit (meinen) Männlich*keiten umgehen? Wie und wann nutze/performe ich sie? Wo schränken mich (meine) Männlich*keiten ein? Der Workshop findet in deutscher Lautsprache (mit Flüsterübersetzung auf Englisch) statt und ist offen für alle Geschlechter. Der Raum ist rauchfrei.

Warum „all gender“?

Weil Männlich*keiten nicht nur von cis-typen performt werden. Uns ist wichtig, dass der Workshop zugänglich für alle Geschlechter ist, da es einerseits wichtig ist selbst zu reflektieren wo und zu welchem Zweck Männlich*keiten an den Tag gelegt werden um in einem patriarchalen Kapitalismus zu überleben, wo sich Raum genommen und wo nicht genommen werden kann. Wer lauter ist, Dominanz zeigen kann, dir Konkurrenzverhalten aufzwingt (auch unabhängig von Geschlechtsidentität oder dessen Ausdruck/Performance). Anderseits aber auch um zu empowern, weil alle Menschen wissen dürfen, wann ein Verhalten dich selbst oder andere in deinem Leben, aufgrund von an-sozialisierten Mustern und Normen, negativ beeinflusst. Es geht um eine Dekonstruktion von Männlich*keit, es geht um Selbstreflexion und darum in einem Safen-Raum einen Austausch zu suchen und gemeinsam Handlungsoptionen zu entwickeln. Falls nun trotzdem Menschen verunsichert sind, oder cis Männer die Angst haben sollten, dass der Raum voll mit Menschen sein wird die nur über sie ablästern – Der Workshop heißt nicht umsonst „Respekt für alle Jungs*, die unsere Kämpfe supporten.“

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English:

„respect for all boys*, who support our fights.“ – workshop about critical masculinities*
8th April 1-6 pm Café Median

During this workshop we will deal with the topic masculinities*. What does masculinities* actually mean? How can I handle (my) masculinities*? How and when do i use/perform them? Where do (my) masculinities* limit myself? The workshop will be in German language (with the option to do wispered translation in english) and is open to all gender. The room is smokefree.

Presented by queer_topia*(queertopia.blogsport.de).

Duration: 5 hours

24.03. – Antifa-Tresen: Rostocks Kommunisten auf der Spur

Der Antifatresen ist eine regelmäßig stattfindende Veranstaltung von Antifaschist*innen für Antifaschist*innen. Neben Vorträgen, Filmen und anderen Abendangeboten bekommst du hier Infos zu aktuellen Themen, laufenden Kampagnen und bevorstehenden Aktionen. Außerdem kannst du dich schnell und einfach mit neuen Leuten vernetzen und Anschluss an das politische Geschehen in Rostock finden.

Antifa-Tresen ab 16.00 Uhr — Vortrag 19.00 Uhr

Im Ackerstaate Mecklenburg ward Rostock die Hochburg der proletarischen Entwicklung und Bewegung. Sieben Rostocker Biografien werden uns einen ersten Einblick verschaffen, die Geschichte unserer örtlichen Arbeiter*innenbewegung zu entdecken. Vom Zeitungsschmuggel durch Rostocks Roten Postmeister, dem Zigarrendreher Martin Erdbeer zu Zeiten der Sozialistengesetze, bis zur Antifaschisten Aktion durch Harry Weding mit einer roten Fahne über den Dächern der KTV am 1. Mai 1933. Wie gehen wir um mit dieser – unserer – zum größtenteil unentdeckten Geschichte? Auch das wollen wir an diesem Abend diskutieren.“

Und sonst noch:
Wie immer öffnet das Café zum Antifatresen bereits um 16 Uhr. In entspannter Atmosphäre kannst du mit Anderen über das politische Geschehen in Rostock philosophieren, ein Stencil für die nächsten Aktionen anfertigen oder deine Sticker-Kollektion auffüllen.

Den Antifatresen präsentiert euch das AntifaKollektiv 964.
im Café Median – Niklotstraße 5/6, 18057 Rostock

21.03. – Solitresen und Vortrag: Politische Gefangene in Honduras

Diejenigen, die sich in Honduras für die Verteidigung der Menschenrechte und der Umwelt einsetzen und sich gegen die Militarisierung und die neoliberale Politik zur Wehr setzen, werden mit Repression, Kriminalisierung, Verfolgung, Mord und Gefängnisstrafen konfrontiert.

Aktuell gibt es in Honduras mehr als 200 politische Gefangene. Um 19 Uhr gibt es einen kurzen Vortrag zum Thema und danach leckere Getränke, Musik und nen netten Kneipenabend.

Vortrag zur Gefangenengewerkschaft GG/BO


Eine Veranstaltung der Gruppe NTB Rostock:

Anlässlich des Tags der politischen Gefangenen (18. März) haben wir einen Vortrag der Gefangenen Gewerkschaft / Bundesweite Organisation – GG/BO organisiert. Die Veranstaltung findet am 17.03. im Cafe Median statt und beginnt um 19 Uhr.

Die Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO) ist eine Organisation, die sich für die Rechte von Strafgefangenen in deutschen Gefängnissen einsetzt. Sie wurde 2014 in der JVA Tegel gegründet und ist inzwischen fast bundesweit vertreten. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklung der Organisation, ihren aktuellen Kämpfen sowie den
Chancen und Grenzen von (Gefangenen)Solidarität.

Insbesondere das Spannungsverhältnis von linksradikaler (Knast)Kritik und streng legalistischer Arbeitsweise oder der anhaltende Rechtsruck in den Knästen kann in anschließender Diskussionsrunde näher betrachtet werden.

Info-Veranstaltung: Repression in Russland

16.MÄRZ // 19:00 Uhr // CAFE MEDIAN
INFO-VERANSTALTUNG: REPRESSION IN RUSSLAND

SOLIDARITÄT MIT DEN ANARCHIST_INNEN UND ANTIFASCHIST_INNEN IN
ST. PETERSBURG UND PENSA

Represssion in Russland
– gesellschaftliche Situation vor den Präsidentschaftswahlen und der Fußball-WM

Die Einschüchterung durch Repression und Folter nimmt in der Zeit vor den Präsidentschaftswahlen im März 2018 und der
Fußball-Weltmeisetrschaft im Sommer in Russland neue Dimensionen an.
Sie richtet sich vor allem gegen die emanzipatorische außerparlamentarische Opposition: Antifaschist_innen, Anarchist_innen, Journalist_innen. Beim Info-Abend gibts Input sowohl zur allgemeinen Entwicklung seit den letzten Präsidentschaftswahlen 2012 und zur derzeitigen Situation der Aktivist_innenbewegung als auch zu den akuten Fällen in St. Petersburg und Pensa.

Um die Isolation im einsamen Gefangenenalltag zu durchbrechen, gibt es die Möglichkeit sich an der internationalen Soliaktion zu beteiligen und den Betroffenen Briefe und Postkarten zu schreiben.
Solidarität ist unsere Waffe

16.02. – Antifa-Tresen mit Vortrag – „NSU: Blick in den Abgrund“


Der Antifatresen ist eine regelmäßig stattfindende Veranstaltung von Antifaschist*innen für Antifaschist*innen. Neben Vorträgen, Filmen und anderen Abendangeboten bekommst du hier Infos zu aktuellen Themen, laufenden Kampagnen und bevorstehenden Aktionen. Außerdem kannst du dich schnell und einfach mit neuen Leuten vernetzen und Anschluss an das politische Geschehen in Rostock finden.

Antifa-Tresen ab 17.00 Uhr — Vortrag 19.00 Uhr

Antidemokratische Inlandsgeheimdienste, unkontrolliertes V-Mann-Unwesen, Nazi-Terror-Szene, rassistische Ermittlungen und Staatsversagen: Dass der NSU-Komplex zwingende Konsequenzen verlangt, liegt eigentlich auf der Hand. Und trotzdem stockt auch noch nach mehr als 6 Jahren vor allem die staatliche und behördliche Verantwortungsübernahme und Aufarbeitung. So auch in M-V.

Vor 14 Jahren wurde Mehmet Turgut vom sogenannten NSU ermordet. Viele Fragen – etwa zu Unterstützer*innen des Trios vor Ort – sind bis zum heutigen Tag offen. Dennoch scheiterte die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses hier bisher am politischen Willen und Mehrheiten.

Fritz Burschel kennt sich aus mit staatlichem und zivilgesellschaftlichem Versagen und der Wirkmächtigkeit von (institutionellem) Rassismus. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Neonazismus und mit dem rechten Terror des NSU. Als Mitarbeiter des Projektes NSU Watch wohnte er unzähligen Prozesstagen in München bei und kann Innenansichten liefern zum wohl größten Geheimdienstskandal in der Geschichte der BRD und eines unvorstellbaren behördlichen Rassismus‘ in den Mordermittlungen. Im Vortrag stellt er daneben auch die Arbeit von NSU-Watch vor. Ein Blick auf Entwicklungen in M-V kommt ebenfalls nicht zu kurz.

Und sonst noch
Ab 17 Uhr erwarten dich neben Kaffee und Kuchen anlassbezogene Stencilmöglichkeiten. Wie immer könnt ihr am Tresen zudem die aktuelle AIB bekommen, die ein oder andere nützliche Sache erwerben oder eure Memory-Fähigkeiten testen.

Den Antifatresen präsentiert euch das AntifaKollektiv 964.

08.02.2018 – Lesung – Manja Präkels: „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der KTV-Buchhandlung Sequential Art. Beginn: 19 Uhr.

Landleben zwischen Lethargie und Lebenslust. Mimi und Oliver sind Nachbarskinder und Angelfreunde in einer kleinen Stadt an der Havel. Sie spielen Fußball miteinander, leisten den Pionierschwur und berauschen sich auf Familienfesten heimlich mit den Schnapskirschen der Eltern. Mit dem Mauerfall zerbricht auch ihre Freundschaft. Mimi sieht sich als der letzte Pionier – Timur ohne Trupp.
Oliver wird unter dem Kampfnamen Hitler zu einem der Anführer marodierender Jugendbanden. In Windeseile bringen seine Leute Straßen und Plätze unter ihre Kontrolle. Dann eskaliert die Situation vollends …

Manja Präkels erzählt in ihrem Debütroman vom Verschwinden der DDR in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster, von Freundschaft und Wut.

Manja Präkels, 1974 in Zehdenick/Mark geboren, ist Sängerin der hochgelobten Band »Der singende Tresen« und Autorin des Lyrikbandes »Tresenlieder«. Sie ist Mitherausgeberin der erzählerischen Anthologie »Kaltland – Eine Sammlung«, eines Klassikers der Nachwende-Literatur.

Für den Verbrecher Verlag stellte sie mit Markus Liske das Erich-Mühsam-Lesebuch »Das seid ihr Hunde wert!« (2014) sowie den Band »Vorsicht Volk! Oder: Bewegungen im Wahn?« (2015) zusammen. Präkels erhielt für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste (2005) und das Aufenthaltsstipendium im Writers House Ventspils, Lettland (2012/13).

09.02.2018 – Vortrag: CasaPound Italia


Eine Veranstaltung der Initiative „Résistance – Keine Identitären-Zentrale in Rostock“.

09.02.2018 – 19:00 Uhr – Café Median – Niklotstraße 5/6, 18057 Rostock

CasaPound Italia (CPI) ist eine neofaschistische Gruppierung aus Italien, die im aktuellen Wahlkampf Plätze im Landesparlament anvisiert. 2003 ist die Gruppierung erstmals in Erscheinung getreten.

Sie übernehmen in Aktionen und Kommunikation vor allem Formen, die aus dem emanzipatorischen Politikfeld geläufig sind: So besetzen sie Häuser, veranstalten Konzerte und Kongresse und bieten ein breites Sport- und Freizeitangebot an. Außerdem bringen sie ihre eigene Modemarke auf den Markt.
Ihr Politikansatz ist dabei rassistisch, nationalistisch und faschistisch – vor allem jedoch: gewalttätig. Der gewalttätig durchgesetzte Erfolg zahlt sich aus. CPI gilt als Pilotorganisation für andere neu-rechte Gruppierungen in ganz Europa.

Im Vortrag am 09. Februar 2018 wollen wir die neofaschistische Gruppierung und ihre Erfolge genauer beleuchten und blicken zunächst auf die Entwicklungslinie und die historischen Anleihen, um im Anschluss die Organisationsstruktur der Gruppierung zu diskutieren.

Input dazu gibt Heiko Koch, der bereits 2013 sein Buch „Casa Pound Italia. Mussolini Erben.“ im Unrast Verlag veröffentlich hat.