Festival contre le racisme

Im Rahmen des diesjährigen „festival contre le racisme“ findet am 18.06.2015 von 14-22 Uhr in der Niklotstraße eine Kundgebung unter dem Motto „Solidarität muss praktisch werden“ statt.

Wir wollen gemeinsam mit Refugees in Mecklenburg Vorpommern ein politisches Statement setzen und uns gegen ihre räumliche und soziale Isolation stellen. Neben der Kundgebung mit Open Mic wird es jede Menge Informations- und Mitchmachstände von verschiedensten Initiativen aus Rostock geben die sich vorstellen. Anlässlich der Kundgebung bieten wir euch zusätzlich Kinderbespaßung und -betreuung mit Stencil, Button und Siebdruck Workshop, live Musik und natürlich auch jede Menge leckeren Knabberkram im Café Median.

Let´s meet! im Juni

Am 17.Juni gibt´s wieder das monatliche Let´s meet! Wier immer wird gemeinsam gekocht und gequatscht. Außerdem soll´s diesmal ein Kickerturnir geben.
Um 18 Uhr könnt ihr das GlobalLokal im Median hören. Ihr hört einen Talk mit zwei Refugee-Aktivisten. Wir sprechen mit ihnen über die europäische Asylpolitik und die Situation an den Außengrenzen der EU. Die Sendung wird nicht, wie auf den Flyern angekündigt, im Cafe Median stattfinden. Wir hören einfach gemeinsam Radio.

Mieterkämpfe aktuell


Keine Zukunft für Nazis!

Am 06.06.2015 planen Neonazis in der brandenburgischen Stadt Neuruppin ihre seit 2009 jährlich stattfindende Kampagne zum sog. „Tag der deutschen Zukunft“ fortzusetzen. In diesem Rahmen wollen sie einerseits durch Anheizen rassistischer Denkmuster an bestehende Ressentiments und die rassistische Stimmungen in Teilen der Gesellschaft anknüpfen und andererseits eine Drohkulisse gegenüber Migrant_innen und Geflüchteten aufbauen. Am 01.06. findet im Median ab 19 Uhr eine Mobiveranstaltung zu den Gegenprotesten statt. Für Vokü ist auch gesorgt. Weitere Infos findet ihr hier.

Mietrebellen

Am 13.06.2015 zeigen wir im Median ab 19 Uhr die Dokumentation „Mietrebellen“ über Mieterproteste in Berlin. Der Regisseur des Films wird anschließend etwas zu den aktuellen Entwicklungen erzählen und steht für Fragen zur Verfügung. Der Film beschäftigt sich auch mit den Fragestellungen, die in der Veranstaltung „Die Zukunft des Awiro e.V. – Stadtteilentwicklung zwischen Jugendkultur und Gentrifizierung“ am 12.06. angesprochen werden.

Berlin In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.

Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieterkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentnern um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.

Die Zukunft des Awiro e.V. – Stadtteilentwicklung zwischen Jugendkultur und Gentrifizierung

Die Nachbarschaft ändert sich. Mein Vermieter ändert sich. Die Miete wird höher. Die Nachbarin muss ausziehen. Das Viertel wird anders. Was hat das mit dir zu tun? Vielleicht einiges. Und was hat das mit dem Awiro e.V. oder dem Café Median zu tun? Alles!

Die Zukunft der Häuser Nr. 5 und 6 in der Niklotstraße, die unter dem Awiro e.V. als Hausprojekte laufen und u.a. den Infoladen, die Holzwerkstatt, die Proberäume und das Café Median beherbergen, sieht weniger als rosig aus. Seit mittlerweile einem Jahr entwickelt eine Arbeitsgruppe Perspektiven, wie es mit den Häusern weitergehen soll. Der Vortrag am 12.06. ab 19 Uhr im Café Median zeigt auf, vor welcher Problematik der Awiro e.V. aber auch du als Teil des Umfeldes von Hausprojekt, Proberaum, Infoladen, Holzwerkstatt oder Café Median, steht. Und vor allem: was hat das alles mit der Stadtentwicklung und dem viel verwendeten Begriff der Gentrifizierung zu tun?

Und da wir uns nicht lumpen lassen, gibts zu den Infos für den Kopf auch etwas nahrhaftes für den Bauch. Soli-Vokü ab 19 Uhr!

Alles muss raus

Am 30.05.2015 ist findet wieder das vom KTV-Verein organisierte KTV-Fest statt. Wir öffnen ausnahmsweise schon um 10 Uhr, diesmal mit Flohmarkt und Kuchenbasar, und haben dann bis 15 Uhr geöffnet. Ab 18 Uhr findet dann der reguläre Tresenbetrieb statt.

Ladyfest Rostock presents Solitresen

Dieses Jahr wird es endlich wieder ein mehrtägiges Ladyfest in Rostock geben (9.09-13.09.2015)! Wir planen und bereiten vor. Dazu gibt es einen ersten Solitresen am 28.05.2015 ab 18 Uhr mit leckeren SoliCocktails und feinster Musik im Median.

Kommt vorbei und bringt eure Freund_innen. Unsere Gruppe ist weiterhin offen für neue Gesichter. Sprecht uns einfach am Tresen an. Wir freuen uns über Hilfe jeder Art und Ideen und Anregungen!

Eure Ladyfest-Crew!

Meuten, Swings und Edelweißpiraten

Am 15.05.2015 findet ab 19 Uhr im Median eine Lesung zum Thema Jugendsubkulturen im Nationalsozialismus statt. Dabei wird der Author Sascha Lange sein Buch „Meuten, Swings & Edelweißpiraten. Jugendkultur und Opposition im Nationalsozialismus“ vorstellen.

Ob Swingjugend, Edelweißpiraten, Meuten in Hamburg, Köln, Leipzig, Berlin und anderswo – überall in Deutschland gründeten sich zwischen 1933 und 1945 Jugendgruppen, die sich dem NS-Regime verweigerten und stattdessen ihre eigenen Subkulturen pflegten. Dafür scheute man auch nicht die direkte Konfrontation mit der Hitlerjugend und drängte stellenweise sogar deren Einfluss zurück, mit Flugblättern, Anti-Nazi-Graffitis, Überfällen auf HJ-Heime.

Erstmalig bietet ein Buch eine breite Übersicht über oppositionelles bzw. Widerstandsverhalten von Jugendlichen während der NS-Zeit. Demgegenüber wird die Entwicklung der Hitlerjugend aufgezeigt und ihr Scheitern an der Aufgabe, die gesamte deutsche Jugend zu führen. Amerikanische Swing-Musik ließ zudem Mitte der 1930er-Jahre die erste Jugendkultur der Moderne in Deutschland entstehen – eine Keimzelle für alle folgenden Subkulturen des 20. Jahrhunderts. Wie es zu dieser Entwicklung kam, erklärt dieses Buch. „Meuten, Swings & Edelweißpiraten“ ist Materialsammlung und Einführung in die ersten Jugendkulturen der Moderne zugleich, das zeigt, wie und wo Jugendliche sich dem Zwang des Nationalsozialismus entzogen.

Vortrag zu „Geschlecht und Kapitalismus“ wird nachgeholt

Der Vortrag zum Thema „Geschlecht und Kapitalismus – Eine Lovestory„, der im April leider ausgefallen ist, wird am 03.06.2015 um 20 Uhr nachgeholt – natürlich im Median.